Die Kunst und Wissenschaft verführerischer Interaktionen

Wenn ich von einer Website begeistert bin frage ich mich: Woran liegt das, welches Prinzip steckt hinter diesen Interaktionen?

Aber nicht nur ich beschäftige mich damit (z.B. in meiner Diplomarbeit), sondern auch der User Experience Spezialist Stephen Anderson. Auf der IDEA09-Konferenz hat er einen Vortrag darüber gehalten, den der Interface Designer Luke Wroblewski mitgeschrieben hat.

Daraus einige Beispiele für die Psychologie hinter gut gemachten Website-Interaktionen:

  • LinkedIn – Ein Fortschritsbalken zeigt an, wie volständig man sein Profil ausgefüllt hat. Effekt: Schafft eine Herausforderung.
  • iLike – Beim Registrieren wird man anhand klickbarer Bilder gefragt, welche Künstler man mag. Effekt: Das Wiedererkennen funktioniert besser als das aktive Erinnern.
  • Twitter – Status-Meldungen sind auf 140 Zeichen beschränkt. Effekt: Tweets zu verfassen wirkt schnell und unkompliziert.
  • Dopplr – Die Logofarbe verändert sich abhängig davon, wieviel man selbst unterwegs ist. Die Reise-Entfernung wird mit Tieren symbolisiert (die entweder schnell oder langsam sind). Effekt: Details und „Liebe zum Detail“ begeistert.

Fazit: Hinter verführerischen Interaktionen stecken gut erforschte psychologische Prinzipien. Versteht man sie, so kann man die Motivation der Nutzer steigern.

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